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Im Gedenken

Steht nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.
 
Ich bin tausend Winde die wehen.
Ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee.
 
Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn.
Ich bin der sanfte Regen im Herbst.  



Wenn du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel in kreisendem Flug.

Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
 
Steht nicht weinend an meinem Grab, ich bin nicht dort,
ich bin nicht tot.
 
Das werde ich erst sein, wenn ich vergessen bin.
Wenn niemand mehr meinen Namen spricht und niemand mehr an mich denkt.

Dann bin ich tot.

(Autor unbekannt)

 
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